Appeal Dismissed for Failure to Provide Concise and Reasoned Argument
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual was placed in preventive detention by the local district court, following a decision made on July 19, 2007. The detainee subsequently filed requests for release from detention, which were denied on July 27, 2007, with an order that no further requests for release would be accepted until the main hearing scheduled for September 5, 2007. Despite filing a second request on July 26, the court did not accept it, as the first request had not yet been addressed. The individual challenged these decisions in a higher court, but the higher court determined that the appeal lacked sufficient legal grounding and dismissed it without engaging in further proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Provide Concise and Reasoned Argument: The detainee subsequently filed requests for release from detention, which were denied on July 27, 2007, with an order that no further requests for release would be accepted until the main hearing scheduled for September 5, 2007. Despite filing a second request on July 26, the court did not accept it, as the first request had not yet been addressed. The individual challenged these decisions in a higher court, but the higher court determined that the appeal lacked sufficient legal grounding and dismissed it without engaging in further proceedings.
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KI-generiertThe appeal was decided using the simplified procedure due to an obvious defect in the grounds for appeal.
The court decided not to impose any court costs.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_183/2007 /fun
Urteil vom 27. August 2007
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,
Hermann Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur,
Bezirksgericht Winterthur, Haftrichter,
Lindstrasse 10, 8401 Winterthur.
Gegenstand
Aufhebung Sicherheitshaft,
Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügungen
des Bezirksgerichts Winterthur, Haftrichter, vom
19. und 27. Juli 2007.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Der Haftrichter des Bezirkes Winterthur versetzte X.________ mit Verfügung vom 19. Juli 2007 in Sicherheitshaft. Am 23. Juli 2007 stellte X.________ ein Gesuch um Entlassung aus der Sicherheitshaft. Mit Verfügung vom 27. Juli 2007 wies der Haftrichter des Bezirkes Winterthur das Haftentlassungsgesuch ab. Dabei ordnete er an, dass bis zur Hauptverhandlung vom 5. September 2007 kein neues Haftentlassungsgesuch zugelassen werde.
2. Bereits am 26. Juli 2007 hatte X.________ ein weiteres Haftentlassungsgesuch gestellt, auf welches der Haftrichter des Bezirkes Winterthur mit Verfügung vom 30. Juli 2007 nicht eintrat. Zur Begründung führte er aus, dass der Angeklagte am 26. Juli 2007 sein Gesuch um Aufhebung der Sicherheitshaft gestellte habe, obschon sein Haftentlassungsgesuch vom 23. Juli 2007 noch gar nicht behandelt worden sei. Inzwischen sei das Haftentlassungsgesuch vom 23. Juli 2007 jedoch mit haftrichterlicher Verfügung vom 27. Juli 2007 abgewiesen worden. In seinem neuen Haftentlassungsgesuch vom 26. Juli 2007 habe der Angeklagte nichts vorgebracht, was ein Zurückkommen auf den haftrichterlichen Entscheid vom 27. Juli 2007 rechtfertigen würde. X.________ erhob am 7. August 2007 gegen die Verfügung des Haftrichters des Bezirkes Winterthur vom 30. Juli 2007 Beschwerde in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ), auf welche das Bundesgericht mit Urteil vom 10. August 2007 nicht eintrat (Verfahren 1B_169/2007).
3. X.________ führt mit Eingabe vom 17. August 2007 Beschwerde in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ) gegen die Verfügungen des Haftrichters des Bezirkes Winterthur vom 19. und 27. Juli 2007. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
4. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Vorliegend setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den Ausführungen in den angefochtenen haftrichterlichen Verfügungen auseinander und legt nicht dar, inwiefern diese Recht verletzen sollten. Da keine sachbezogenen Ausführungen vorliegen, ist mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
5. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland und dem Bezirksgericht Winterthur, Haftrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. August 2007
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: