Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_178/2015 KI-generiert

Detainee Appeal Dismissed for Incoherence and Lack of Legal Interest Regarding Disciplinary Arrest

Geschäftsnummer 1B_178/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who has been receiving continued detention in a closed department of a treatment center since December 8, 2014. On January 15, 2015, this individual was subjected to a disciplinary sanction of approximately 33 hours of arrest for threatening a social educator with a drill. Following the disciplinary action, the individual appealed to the Directorate of Justice and Internal Affairs, which rejected the appeal. The individual then brought the matter to the cantonal administrative court, which dismissed the complaint due to lack of current legal interest, while also noting that the complaint would not have been successful on its merits. Subsequently, the individual filed a complaint with the Federal Court regarding this decision, primarily expressing dissatisfaction with the underlying process and the conduct of the social educator, yet failing to substantiate claims regarding the legality or constitutionality of the decision. The Federal Court ultimately found insufficient grounds to admit the complaint and chose not to impose any costs.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Detainee Appeal Dismissed for Incoherence and Lack of Legal Interest Regarding Disciplinary Arrest: On January 15, 2015, this individual was subjected to a disciplinary sanction of approximately 33 hours of arrest for threatening a social educator with a drill. Following the disciplinary action, the individual appealed to the Directorate of Justice and Internal Affairs, which rejected the appeal. The individual then brought the matter to the cantonal administrative court, which dismissed the complaint due to lack of current legal interest, while also noting that the complaint would not have been successful on its merits. Subsequently, the individual filed a complaint with the Federal Court regarding this decision, primarily expressing dissatisfaction with the underlying process and the conduct of the social educator, yet failing to substantiate claims regarding the legality or constitutionality of the decision. The Federal Court ultimately found insufficient grounds to admit the complaint and chose not to impose any costs.

Schlagwörter

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Disziplinarverfügung Disziplinarrecht Rechte der inhaftierten Person Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Verfassung Vollzugsstopp

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to decide on the appeal by way of the simplified procedure because the formal deficiencies were obvious.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied because the court decided not to levy costs for the proceedings (*Es werden keine Kosten erhoben*).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_178/2015

Urteil vom 15. Mai 2015

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung,

Feldstrasse 42, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Disziplinarverfügung,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. März 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Abteilung, Einzelrichter.

In Erwägung,

dass A.________ sich seit dem 8. Dezember 2014 in der geschlossenen Abteilung des Massnahmezentrums Uitikon zur Fortsetzung der vorsorglichen Unterbringung befindet;

dass er am 15. Januar 2015 disziplinarisch mit rund 33 Stunden Arrest bestraft wurde, nachdem er eine Sozialpädagogin mit einer Bohrmaschine bedroht hatte, wobei der Arrest sofort vollzogen wurde;

dass er hiergegen an die Direktion der Justiz und des Innern rekurrierte, welche den Rekurs am 17. März 2015 abwies;

dass er in der Folge an das kantonale Verwaltungsgericht gelangte, dessen 2. Abteilung, Einzelrichter, mit Verfügung vom 26. März 2015 auf die Beschwerde mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht eingetreten ist (mit der Zusatzerwägung, dass der Beschwerde auch in materieller Hinsicht kein Erfolg beschieden gewesen wäre);

dass A.________ mit Eingabe vom 5. Mai (Postaufgabe: 11. Mai) 2015 gegen diese Verfügung Beschwerde ans Bundesgericht führt, welches davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;

dass der Beschwerdeführer - soweit seine Eingabe überhaupt verständlich ist - ganz allgemein Kritik am zugrunde liegenden Verfahren und namentlich an der betroffenen Sozialpädagogin übt;

dass er sich indes mit der der Verfügung zugrunde liegenden Begründung nicht auseinander setzt und insbesondere nicht darlegt, inwiefern die Begründung bzw. die Verfügung selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen ) nicht zu genügen vermag;

dass demgemäss auf die Beschwerde schon aus diesem Grund nicht einzutreten ist und es sich damiterübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben.

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Mai 2015

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Bopp