Appeal Dismissed for Lack of Current Legal Interest in Executed Warrants
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves criminal proceedings initiated by the Zurich-Limmat Prosecutor's Office against an individual referred to as A.________ for alleged property damage. On November 9, 2020, the prosecutor issued a house search and summons warrant. A.________ challenged this decision by filing a complaint with the Zurich Higher Court, which on March 5, 2021, declined to hear the case, arguing that A.________ did not have a legitimate interest in appealing the measures that had already been executed. A.________ then appealed this decision, seeking to have it declared void, but did not provide additional submissions or evidence against the resolution.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 93 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Current Legal Interest in Executed Warrants: On November 9, 2020, the prosecutor issued a house search and summons warrant. A.________ challenged this decision by filing a complaint with the Zurich Higher Court, which on March 5, 2021, declined to hear the case, arguing that A.________ did not have a legitimate interest in appealing the measures that had already been executed. A.________ then appealed this decision, seeking to have it declared void, but did not provide additional submissions or evidence against the resolution.
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KI-generiertThis article governs the imputation of costs, although the Tribunal explicitly decided not to levy any costs in the second order.
The Tribunal did not enter a decision on the appeal due to the applicant's failure to comply with the grounds for appeal requirement (implied by the decision not to enter a decision, as the reasoning refers to the lack of substance demonstration required by Art. 42 BGG and corresponding jurisprudence, which leads to non-admittance under Art. 93).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_176/2021
Urteil vom 29. April 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,
Postfach, 8036 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 5. März 2021 (UH200386).
Erwägungen:
1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat erliess im Strafverfahren gegen A.________ wegen Sachbeschädigung am 9. November 2020 einen Hausdurchsuchungs- und einen Vorführungsbefehl.
Am 30. November 2020 erhob A.________ dagegen Beschwerde ans Obergericht des Kantons Zürich. Dieses trat darauf mit Beschluss vom 5. März 2021 nicht ein.
Mit Beschwerde vom 5. März 2021 beantragt A.________ unter anderem, diesen Beschluss "für nichtig" zu erklären.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).
Das Obergericht ist auf die Beschwerde mit der Begründung nicht eingetreten, die Beschwerdeführerin habe kein aktuelles Rechtsschutzinteresse an der Anfechtung bereits vollzogener Zwangsmassnahmen.
Die Beschwerdeführerin setzt sich damit nicht auseinander und legt nicht dar, weshalb das Obergericht damit Bundesrecht verletzt haben könnte, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten zu verzichten ist.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. April 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi