Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_17/2022 KI-generiert

Appeal Against Pre-Trial Detention Extension Inadmissible Due to Improper Instance

Geschäftsnummer 1B_17/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A defendant was detained in pre-trial custody by the Compulsory Measures Court of the District of Winterthur on July 7, 2021, due to suspicion of theft and the risk of reoffending. The detention was initially extended on October 5, 2021, and again on December 21, 2021, until March 21, 2022, following a request by the Winterthur/Unterland Public Prosecutor’s Office. The defendant appealed against the latter decision to the higher court of the Canton of Zurich, which rejected the appeal on November 1, 2021. Subsequently, the defendant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, seeking release by January 14, 2022. However, the Tribunal determined that the complaint did not meet the requirements for a constitutional review and referred the matter back to the appropriate Zurich cantonal court for further proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 222 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Pre-Trial Detention Extension Inadmissible Due to Improper Instance: The detention was initially extended on October 5, 2021, and again on December 21, 2021, until March 21, 2022, following a request by the Winterthur/Unterland Public Prosecutor’s Office. The defendant appealed against the latter decision to the higher court of the Canton of Zurich, which rejected the appeal on November 1, 2021. Subsequently, the defendant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, seeking release by January 14, 2022. However, the Tribunal determined that the complaint did not meet the requirements for a constitutional review and referred the matter back to the appropriate Zurich cantonal court for further proceedings.

Schlagwörter

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Verlängerung der Untersuchungshaft Verhandlungsverschiebung Sonderverfahren Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rechte der inhaftierten Person Untersuchungshaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by not entering upon it according to the simplified procedure outlined in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to decide that no court costs shall be charged.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_17/2022

Urteil vom 18. Januar 2022

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,

Hermann Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur.

Gegenstand

Haft,

Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts

Winterthur, Zwangsmassnahmengericht,

vom 21. Dezember 2021 (GH210173-K/U/ch/kl).

Erwägungen:

1. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Winterthur versetzte A.________ mit Verfügung vom 7. Juli 2021 in Untersuchungshaft. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2021 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft um drei Monate. Eine dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 1. November 2021 ab. Am 20. Dezember 2021 ersuchte die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland um Verlängerung der Untersuchungshaft, worauf das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Winterthur mit Verfügung vom 21. Dezember 2021 die Untersuchungshaft bis zum 21. März 2022 verlängerte. Es bejahte dabei den allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts betreffend Diebstahl usw. sowie den besonderen Haftgrund der Wiederholungsgefahr. Weiter erachtete das Zwangsmassnahmengericht die Verlängerung der Untersuchungshaft zurzeit als verhältnismässig.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 7. Januar 2022 (Postaufgabe 12. Januar 2022) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirks Winterthur vom 21. Dezember 2021 und ersucht um Haftentlassung auf den 14. Januar 2022. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Die Beschwerde in Strafsachen ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Bei der Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirks Winterthur handelt es sich nicht um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (vgl. Art. 222 StPO ). Dieser kann gemäss Rechtsmittelbelehrung des Zwangsmassnahmengerichts innert 10 Tagen mit Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich angefochten werden.

Im Übrigen genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht im Einzelnen und konkret, inwiefern die Begründung des Zwangsmassnahmengerichts bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll.

Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Sie ist zur weiteren Behandlung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich zu überweisen.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Eingabe wird der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich überwiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, dem Bezirksgericht Winterthur, Zwangsmassnahmengericht, und der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Januar 2022

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli