Federal Supreme Court Refusal to Rule on Detention Release Due to Formal Deficiencies in Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as A.________, who was sentenced by the II. Strafkammer of the Obergericht of the Canton of Zurich to 22 months of imprisonment, acknowledging that the sentence was already served through custody. Additionally, the court ordered a stationary therapeutic measure for treatment of psychological disorders and credited 594 days of pre-trial detention towards this measure. A.________ filed a legal complaint to the Swiss Federal Tribunal, challenging this decision and implicitly requesting release from custody. However, the complaint failed to clearly demonstrate how the decision violated the law, which led the responsible public-law section of the Federal Tribunal to determine that the complaint did not meet legal requirements for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 59 StGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refusal to Rule on Detention Release Due to Formal Deficiencies in Appeal: Strafkammer of the Obergericht of the Canton of Zurich to 22 months of imprisonment, acknowledging that the sentence was already served through custody. Additionally, the court ordered a stationary therapeutic measure for treatment of psychological disorders and credited 594 days of pre-trial detention towards this measure. A.________ filed a legal complaint to the Swiss Federal Tribunal, challenging this decision and implicitly requesting release from custody. However, the complaint failed to clearly demonstrate how the decision violated the law, which led the responsible public-law section of the Federal Tribunal to determine that the complaint did not meet legal requirements for consideration.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
The decision waived the imposition of costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_167/2020
Urteil vom 7. April 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich.
Gegenstand
Haft,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des
Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 26. Februar 2020
(SB180454-O/U/ma).
Erwägungen:
1. Die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich bestrafte A.________ im Berufungsverfahren mit Urteil vom 26. Februar 2020 mit 22 Monaten Freiheitsstrafe und stellte fest, dass diese Freiheitsstrafe durch die bisher andauernde Haft erstanden ist. Die II. Strafkammer ordnete eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB (Behandlung von psychischen Störungen) an und rechnete 594 durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug erstandene Tage an diese Massnahme an. Gegen dieses Urteil erhob A.________ mit Eingaben vom 19., 20. und 25. März 2020 strafrechtliche Beschwerde bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts, welche das Verfahren unter der Verfahrensnummer 6B_360/2020 führt. Da A.________ in seinen Anträgen u.a. - zumindest sinngemäss - um Haftentlassung ersucht, überwies die Strafrechtliche Abteilung die Beschwerde bezüglich eines allfälligen Haftentlassungsgesuchs an die dafür zuständige I. öffentlich-rechtliche Abteilung. Diese verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, äussert sich nicht explizit zur Haft. Er vermag mit seinen Ausführungen nicht im Einzelnen und konkret aufzuzeigen, inwiefern die Aufrechterhaltung der Haft rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
3. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. April 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli