Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_164/2008 KI-generiert

Traffic Offender's Recusal Bid Rejected by Swiss Supreme Court

Geschäftsnummer 1B_164/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who challenged a traffic violation ruling issued by a local judicial authority. Following a request for a postponement of the hearing and a motion for the disqualification of the presiding judge, the case was forwarded to a higher court, which ultimately dismissed the disqualification request. The individual subsequently filed an appeal against this dismissal, arguing that their constitutional rights were violated. However, the appeal was found to be insufficiently substantiated, leading to a conclusion that it could not proceed further in court. Consequently, costs were imposed on the individual for the court proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 90 Ziff. 1 SVG, Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Traffic Offender's Recusal Bid Rejected by Swiss Supreme Court: Following a request for a postponement of the hearing and a motion for the disqualification of the presiding judge, the case was forwarded to a higher court, which ultimately dismissed the disqualification request. The individual subsequently filed an appeal against this dismissal, arguing that their constitutional rights were violated. However, the appeal was found to be insufficiently substantiated, leading to a conclusion that it could not proceed further in court. Consequently, costs were imposed on the individual for the court proceedings.

Schlagwörter

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Übertretung von Verkehrsvorschriften Ausstand Demonstrationsrecht Einstellung des Strassenverkehrsverfahrens Zulässige Gründe Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids richterliche Unabhängigkeit Ausstand des Staatsanwalts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide on the appeal under the simplified procedure due to the defective statement of grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant due to the outcome of the proceedings.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

1F_19/2011 (2011-06-20)
Application for Recusal of Federal Judge Based on Prior ECHR Finding Dismissed
«…ickt werden (s. Art. 34 Abs. 2 BGG ; vgl. etwa Urteile 1F_30/2010 vom 13. Januar 2011, 1F_14/2009 vom 21. August 2009, 1B_164/2008 vom 2. September 2008, 1B_176/2008 vom 4. Juli 2008, s. zudem auch BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227 und Urteil 2F_12/2008 v…»
1F_30/2010 (2011-01-13)
Federal Supreme Court Dismisses Revision Claim Based on Alleged Recusal of Non-Participating Judge
«…n tauglicher Ausstandsgrund erblickt werden (s. Art. 34 Abs. 2 BGG ; vgl. etwa Urteile 1F_14/2009 vom 21. August 2009, 1B_164/2008 vom 2. September 2008, 1B_176/2008 vom 4. Juli 2008, s. zudem auch BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227 und Urteil 2F_12/2008 v…»
1F_16/2010 (2010-09-10)
Request for Revision Based on Judge's Prior ECtHR Finding Denied
«…glicher Ausstandsgrund erblickt werden kann (s. Art. 34 Abs. 2 BGG ; vgl. etwa Urteile 1F_14/2009 vom 21. August 2009, 1B_164/2008 vom 2. September 2008, 1B_176/2008 vom 4. Juli 2008, s. zudem auch BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227 und Urteil 2F_12/2008 v…»
1F_14/2009 (2009-08-21)
Applicant v. Federal Court (Judge Recusal on Basis of Prior ECHR Violation Finding)
«…mitgeteilt worden ist, kein tauglicher Ausstandsgrund erblickt werden kann (s. Art. 34 Abs. 2 BGG ; vgl. etwa Urteile 1B_164/2008 vom 2. September 2008, 1B_176/2008 vom 4. Juli 2008, 1F_8/2007 vom 11. Juli 2007, 1B_86/2007 vom 11. Juni 2007, 1P.652/…»
6B_285/2009 (2009-05-07)
Petitioner’s Challenge to Dismissal of Judicial Review of Municipal Fine Upheld
«…und Ablehnungsvorschriften verstossen (Beschwerde S. 3 - 5 Ziff. 3.4 - 3.13), ist auf das im Urteil des Bundesgerichts 1B_164/2008 vom 2. September 2008 Gesagte zu verweisen. Darauf ist nicht mehr zurückzukommen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren n…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_164/2008 /daa

Urteil vom 2. September 2008

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Stadtrichteramt Zürich, Gotthardstrasse 62,

Postfach, 8022 Zürich 2.

Gegenstand

Übertretung von Verkehrsvorschriften; Ausstand,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 24. Mai 2008

des Obergerichts des Kantons Zürich, Verwaltungskommission.

Erwägungen:

1. X.________ verlangte beim Bezirksgericht Zürich die gerichtliche Beurteilung einer vom Stadtrichteramt Zürich in Anwendung von Art. 90 Ziff. 1 SVG gegen ihn erlassenen Strafverfügung. Der mit dem Verfahren befasste Einzelrichter lud auf den 7. Mai 2008 zur Hauptverhandlung vor. Mit Schreiben vom 2. Mai 2008 verlangte X.________, die Verhandlung sei zu verschieben, wobei er gegen den Einzelrichter ein Ablehnungsbegehren stellte.

Der Einzelrichter liess das Ablehnungsbegehren dem Obergericht zukommen. Dessen Verwaltungskommission hat das Begehren mit Beschluss vom 24. Mai 2008 abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten ist.

Gegen diesen Beschluss führt X.________ mit Eingabe vom 17. Juni 2008 der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ). Soweit hier wesentlich, verlangt er die Aufhebung des Beschlusses.

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen.

2. Der Beschwerdeführer verlangt einmal mehr den Ausstand verschiedener Bundesrichter. Allein im Umstand, dass ein Richter in früheren Verfahren eine Angelegenheit derselben Person behandelte, kann keine Verletzung des Anspruchs auf den verfassungsmässigen Richter erblickt werden ( Art. 34 Abs. 2 BGG ; BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227). Auf das offensichtlich haltlose Begehren ist praxisgemäss nicht einzutreten.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen, die dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegen, nicht auseinander und zeigt daher nicht auf, inwiefern die Auffassung des Obergerichts verfassungsmässige Rechte verletzen sollte. Soweit der Beschwerdeführer auch eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV geltend macht, legt er nicht dar, worin diese bestehen soll.

Auf die mangelhafte Beschwerde ist somit offensichtlich nicht einzutreten, weshalb über sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann. Mit dem vorliegenden Entscheid wird das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Stadtrichteramt Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, Verwaltungskommission, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. September 2008

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp