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1B_156/2010 KI-generiert

Preventive detention (Sicherheitshaft) pending criminal proceedings: failure to specify constitutional violations in appeal against detention order.

Geschäftsnummer 1B_156/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the merits of the appeal and dismissed it, upholding the lower court’s decision to keep the appellant in preventive detention; no costs were imposed. The appellant had challenged a ruling and judgment of the Cantonal Court of Zurich (I. Criminal Chamber) concerning his placement in and continued detention in Sicherheitshaft (preventive custody) pending criminal proceedings. The Court found the appeal inadmissible because the appellant failed to meet the statutory formal requirements of Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG, as his submissions contained only general criticism of the detention orders and did not specifically demonstrate in what way the underlying reasoning or outcome violated the law or constitutional rights.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Preventive detention (Sicherheitshaft) pending criminal proceedings: failure to specify constitutional violations in appeal against detention order: The appellant had challenged a ruling and judgment of the Cantonal Court of Zurich (I. Criminal Chamber) concerning his placement in and continued detention in Sicherheitshaft (preventive custody) pending criminal proceedings. The Court found the appeal inadmissible because the appellant failed to meet the statutory formal requirements of Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG, as his submissions contained only general criticism of the detention orders and did not specifically demonstrate in what way the underlying reasoning or outcome violated the law or constitutional rights.

Schlagwörter

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Haftentlassung Sicherheitshaft Einrede der Verfassungswidrigkeit gesetzliche Voraussetzung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Sistierung des Verfahrens Fragepflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to decide the case in the simplified procedure because the defect (lack of proper legal reasoning) was obvious, leading to the decision not to enter into the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of court costs in the disposition.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_156/2010

Urteil vom 25. Mai 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich.

Gegenstand

Haftentlassung,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung und

das Urteil vom 1. April 2010 des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer.

In Erwägung,

dass X.________ gegen eine am 1. April 2010 ergangene Präsidialverfügung und ein am selben Tag ergangenes Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht führt mit dem Hauptantrag, aus der Sicherheitshaft entlassen zu werden;

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;

dass der Beschwerdeführer ganz allgemein Kritik an den beiden Entscheiden und namentlich an seiner Versetzung in Sicherheitshaft übt, dabei aber nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die den Entscheiden zugrunde liegenden Erwägungen bzw. die Entscheide im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen;

dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; s. in diesem Zusammenhang BGE 134 I 313 E. 2 S. 315 sowie 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254) nicht zu genügen vermag;

dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass von einer Kostenauflage abgesehen werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Mai 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp