Defamation Complaint Delay Appeal Defective Submission to Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed against the manager of a retail store for defamation and slander. The complainant expressed dissatisfaction with the lack of action from the public prosecutor's office regarding the filed complaint, which led to a formal appeal due to alleged delays in handling the case. The appeal was subsequently dismissed by the cantonal court, prompting the complainant to escalate the matter further to the federal court, where procedural deficiencies in the appeal were noted, resulting in a decision not to proceed with the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Defamation Complaint Delay Appeal Defective Submission to Federal Supreme Court: The complainant expressed dissatisfaction with the lack of action from the public prosecutor's office regarding the filed complaint, which led to a formal appeal due to alleged delays in handling the case. The appeal was subsequently dismissed by the cantonal court, prompting the complainant to escalate the matter further to the federal court, where procedural deficiencies in the appeal were noted, resulting in a decision not to proceed with the case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained (non-entrée en matière) using the simplified procedure.
The final order states that no costs shall be charged.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_147/2018
Urteil vom 16. März 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland,
Postfach, 8610 Uster.
Gegenstand
Strafverfahren; Rechtsverweigerung / Rechtsverzögerung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 6. März 2018 (UV180001-O/U/BEE).
Erwägungen:
1. A.________ erstattete mit Schreiben vom 20. Dezember 2017 bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland Strafanzeige gegen einen Leiter einer Migros-Filiale wegen "übelster Nachrede und Rufschändung". Am 1. Februar 2018 erhob A.________ bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich Beschwerde wegen Rechtsverzögerung, da die Staatsanwaltschaft offenbar nicht gewillt sei, die Anzeige vom 20. Dezember 2017 an die Hand zu nehmen. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich wies mit Beschluss vom 6. März 2018 die Beschwerde ab.
2. A.________ erhob mit Eingabe vom 15. März 2018 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Die Beschwerdeführerin, die keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, vermag mit ihren Ausführungen nicht aufzuzeigen, dass die III. Strafkammer bei der Behandlung der Beschwerde Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt hätte. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Begründung der III. Strafkammer, die zur Abweisung der Beschwerde führte, bzw. der Beschluss der Strafkammer selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. März 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli