Appeal Non-Entered Due to Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the Appeals Chamber in criminal matters of a cantonal court regarding a criminal proceeding. The individual failed to pay a required cost deposit within the specified deadline and did not submit a request for legal aid, despite being informed of their options. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to this failure to comply with procedural requirements. There were no costs imposed for the current proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 64 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Non-Entered Due to Non-Payment of Cost Advance: The individual failed to pay a required cost deposit within the specified deadline and did not submit a request for legal aid, despite being informed of their options. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to this failure to comply with procedural requirements. There were no costs imposed for the current proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not entertained based on this procedural provision concerning the failure to pay the advance on costs.
This provision was cited in conjunction with Art. 108 BGG as the basis for the non-admission of the appeal due to non-payment of the cost deposit.
The Tribunal decided not to levy any costs in this judgment.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_14/2013
Urteil vom 27. März 2013
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________, Staatsanwaltschaft Baden, Mellingerstrasse 207, 5405 Dättwil,
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 20, 5001 Aarau.
Gegenstand
Strafverfahren; Ausstand,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 7. Dezember 2012 der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau.
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- auch innerhalb der ihr angesetzten Nachfrist bis 26. Februar 2013 nicht geleistet hat;
dass ihr gemäss Schreiben vom 20. Februar 2013 mitgeteilt worden ist, dass der Kostenvorschuss nach Massgabe der (ihr nach ihren eigenen Ausführungen offensichtlich bekannten) gesetzlichen Bestimmungen und praxisgemäss festgesetzt worden ist;
dass sie dabei insbesondere auch auf die Möglichkeit eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) aufmerksam gemacht worden ist;
dass sie indes nicht nur den Kostenvorschuss nicht geleistet, sondern auch kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat;
dass somit gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien sowie der Oberstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. März 2013
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Aemisegger
Der Gerichtsschreiber: Bopp