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1B_138/2017 KI-generiert

Criminal Investigation Fraud Suspect's Appeal on File Inspection Dismissed for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 1B_138/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a criminal investigation initiated by the Public Prosecutor's Office in Zurich against an individual due to a report by the Zurich Health Directorate, centered on allegations of fraud. The individual appealed to the Zurich High Court, claiming a violation of their right to access case files. However, the High Court dismissed the appeal, stating that there was no admissible subject for complaint and that the appellant lacked a current legal interest in the matter. Subsequently, the individual brought the case before the Swiss Federal Tribunal, continuing to contest the High Court's decision. The discussion highlights procedural requirements for complaints and the appellant's failure to adequately address the High Court's reasoning.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Investigation Fraud Suspect's Appeal on File Inspection Dismissed for Procedural Deficiencies: The individual appealed to the Zurich High Court, claiming a violation of their right to access case files. However, the High Court dismissed the appeal, stating that there was no admissible subject for complaint and that the appellant lacked a current legal interest in the matter. Subsequently, the individual brought the case before the Swiss Federal Tribunal, continuing to contest the High Court's decision. The discussion highlights procedural requirements for complaints and the appellant's failure to adequately address the High Court's reasoning.

Schlagwörter

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Strafverfahren Akteneinsicht Betrugsermittlung Strafanzeige Prozessvoraussetzung Kontrollrecht unrechtmässig erlangte Beweise Akteneinsichtsrecht des Steuerpflichtigen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to justify not entering upon the appeal because it failed to meet formal requirements, which is confirmed by the non-admission ruling in the dispositive.

Art. 64 BGG

Cited in reference to the dismissal of the request for free legal aid in the dispositive (point 2 instructs to reject the request).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in reference to the decision not to charge court costs in the dispositive (point 3).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_138/2017

Urteil vom 20. April 2017

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,

Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Akteneinsicht,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 10. Februar 2017 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Erwägungen:

1. Aufgrund einer Anzeige der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich führt die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Betrugs etc. Mit Eingabe vom 17. Januar 2017 erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich Beschwerde wegen Verletzung des Akteneinsichtsrechts. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich trat mit Beschluss vom 10. Februar 2017 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, es liege kein zulässiges Anfechtungsobjekt vor und dem Beschwerdeführer fehle ein aktuelles Rechtsschutzinteresse.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 3. April 2017 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 10. Februar 2017. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit der ausführlichen Begründung der III. Strafkammer nicht auseinander. Er vermag daher mit seinen nicht sachbezogenen Ausführungen nicht aufzuzeigen, inwiefern diese Begründung der III. Strafkammer, die zum Nichteintreten auf seine Beschwerde führte, bzw. der Beschluss der III. Strafkammer selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Indessen ist davon abzusehen, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. April 2017

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli