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1B_138/2011 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal of Appeal Due to Lack of Substantiation in Private Criminal Complaint Matter

Geschäftsnummer 1B_138/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual regarding the prosecutor's decision not to commence criminal proceedings based on a report made in October 2009. The individual appealed to the cantonal court, which rejected the appeal on February 24, 2011, stating that the grounds for the appeal were insufficiently substantiated. Subsequently, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal in March 2011, contesting the cantonal court's ruling. However, the tribunal found the appeal insufficiently reasoned and chose not to consider it further.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refusal of Appeal Due to Lack of Substantiation in Private Criminal Complaint Matter: The individual appealed to the cantonal court, which rejected the appeal on February 24, 2011, stating that the grounds for the appeal were insufficiently substantiated. Subsequently, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal in March 2011, contesting the cantonal court's ruling. However, the tribunal found the appeal insufficiently reasoned and chose not to consider it further.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme der Strafanzeige Strafanzeige Beweislosigkeit Einrede der Verfassungswidrigkeit Rechtsgutachten Ausschluss der öffentlichen Verhandlung Nichtigkeitsgründe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was decided upon in a simplified procedure due to an obvious deficiency in the reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant because of the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_138/2011

Urteil vom 31. März 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung,

An der Aa 4, Postfach 1356, 6301 Zug.

Gegenstand

Nichtanhandnahme der Strafanzeige,

Beschwerde gegen das Urteil vom 24. Februar 2011 des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 24. Februar 2011 hat die Strafrechtliche Kammer der Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug eine von X.________ betreffend Nichtanhandnahme seiner am 18. Oktober 2009 erstatteten Strafanzeige erhobene Beschwerde abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten ist.

Hiergegen führt X.________ mit Eingabe vom 28. März 2011 der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht.

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, beim Obergericht eine Stellungnahme zur Beschwerde einzuholen.

2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch Art. 106 Abs. 2 BGG ; zudem BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer kritisiert das angefochtene, ausführlich begründete Urteil auf ganz allgemeine, bloss appellatorische Weise, ebenso die Staatsanwaltschaft. Dabei legt er indes nicht im Einzelnen dar, inwiefern die dem Urteil zugrunde liegenden Erwägungen bzw. dieses im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. März 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Bopp