Federal Supreme Court Dismisses Detention Appeal Due to Incommunicado Appellant
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint with the Federal Tribunal regarding a detention decision made by a regional court. The Tribunal required the individual to submit relevant documents by a specified deadline; however, these documents could not be delivered as the individual had not provided an updated address, resulting in the documents being returned to the Tribunal. The Tribunal noted that it is the individual's responsibility to ensure proper delivery of legal documents. Consequently, due to the failure to rectify this issue, the Tribunal chose not to proceed with the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 67 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Detention Appeal Due to Incommunicado Appellant: The Tribunal required the individual to submit relevant documents by a specified deadline; however, these documents could not be delivered as the individual had not provided an updated address, resulting in the documents being returned to the Tribunal. The Tribunal noted that it is the individual's responsibility to ensure proper delivery of legal documents. Consequently, due to the failure to rectify this issue, the Tribunal chose not to proceed with the complaint.
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KI-generiertThe appeal was not entertained based on this rule because the required documentation was not submitted.
The decision states that no costs are levied for the federal court proceedings.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_138/2008 /fun
Urteil vom 29. Mai 2008
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug, Aabachstrasse 3, Postfach 760, 6301 Zug.
Gegenstand
Haftbeschwerde.
In Erwägung,
dass X.________ mit Schreiben vom 12. Mai 2008 gegen einen ihn betreffenden Haftentscheid der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ) erhoben hat;
dass das Bundesgericht den Beschwerdeführer mit - an die von ihm angegebene Adresse gerichtetem - Schreiben vom 19. Mai 2008 einlud, den von ihm erwähnten, der Beschwerde allerdings nicht bereits beigelegten Entscheid bis am 29. Mai 2008 nachzureichen, ansonsten auf seine Rechtsschrift nicht eingetreten werden könne ( Art. 42 Abs. 5 BGG );
dass die betreffende Gerichtsurkunde dem Beschwerdeführer nicht zugestellt werden konnte und ans Bundesgericht retourniert worden ist mit dem Hinweis "Abgereist ohne Adressangabe";
dass es nicht Sache des Bundesgerichts ist, nach einem ihm nicht mitgeteilten neuen Aufenthaltsort des Beschwerdeführers zu forschen;
dass vielmehr dieser selber nach allgemeinen prozessualen Grundsätzen gehalten gewesen wäre, nach erhobener Beschwerde dafür zu sorgen, dass ihm behördliche Akte zugestellt werden können (vgl. etwa BGE 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399);
dass der Beschwerdeführer den genannten Mangel somit nicht behoben hat und demzufolge auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben;
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Mai 2008
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Féraud Bopp