Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_118/2010 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Intermediate Decision Upholding Criminal Investigation

Geschäftsnummer 1B_118/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, a criminal procedure was initiated against an individual by the Zurich-Sihl public prosecutor. The individual filed an appeal with the Zurich public prosecutor's office seeking to halt the investigation and to prevent any further investigative actions until a decision was made. Additionally, the individual requested compensation for costs and damages if the case was dismissed. The prosecutor's office dismissed the appeal, prompting the individual to file a complaint against the decision. The court addressed the admissibility of the complaint but ultimately found that the individual did not adequately demonstrate that the necessary conditions for the appeal were met, leading to the dismissal of the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Intermediate Decision Upholding Criminal Investigation: The individual filed an appeal with the Zurich public prosecutor's office seeking to halt the investigation and to prevent any further investigative actions until a decision was made. Additionally, the individual requested compensation for costs and damages if the case was dismissed. The prosecutor's office dismissed the appeal, prompting the individual to file a complaint against the decision. The court addressed the admissibility of the complaint but ultimately found that the individual did not adequately demonstrate that the necessary conditions for the appeal were met, leading to the dismissal of the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafverfahren Strafuntersuchung gesetzliche Voraussetzung anfechtbarer Zwischenentscheid Eilvorabentscheidungsverfahren Rückzug des Strafantrags Justizirrtum

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 al. 1 BGG

The appeal was dismissed by simplified procedure because the required grounds for entry were not sufficiently substantiated.

Art. 66 al. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs based on the outcome of the decision.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_118/2010

Urteil vom 22. April 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Eugen Bucher,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,

Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 18. März 2010 der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich.

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl führt gegen X.________ ein Strafverfahren. Mit Eingabe vom 31. Januar 2010 erhob X.________ Rekurs bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und stellte dabei folgende Anträge:

"1. Es sei die Strafuntersuchung einzustellen;

2. Es sei vorsorglich zu verfügen, dass bis zum Ergehen des Entscheids keine Untersuchungshandlungen zu erfolgen haben;

3. Im Falle der beantragten Einstellung sei dem Angeschuldigten gem. ZH/StPO § 43 eine Entschädigung für Kosten und Umtriebe (Abs. 2 Satz 1) wie auch eine Genugtuung (Abs. 3) zuzusprechen."

Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich wies den Rekurs mit Entscheid vom 18. März 2010 ab, soweit sie darauf eintrat.

2. X.________ führt mit Eingabe vom 16. April 2010 Beschwerde in Strafsachen gegen den Rekursentscheid der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Der angefochtene Entscheid ist im Rahmen eines Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer ergangen. Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht abschliesst.

Gegen Vor- und Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (s. dazu Art. 92 BGG ), ist die Beschwerde ans Bundesgericht nur unter den Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG zulässig. Es obliegt dabei dem Beschwerdeführer darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind ( BGE 134 III 426 E. 1.2; 133 III 629 E. 2.3.1). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, hierzu von Amtes wegen Nachforschungen anzustellen. Vorliegend äussert sich der Beschwerdeführer nicht, inwiefern die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sein sollten. Die Beschwerde enthält somit keine hinreichende Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG , weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Entsprechend dem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. April 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli