Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_116/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimeliness Against Cantonal Court Decisions on Non-Prosecution and Supervisory Appeal Denial

Geschäftsnummer 1B_116/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A Swiss national, referred to as A.________, filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal following dissatisfaction with prior court decisions related to a criminal proceeding involving allegations of document forgery concerning their patient records at the Psychiatric University Clinic Zurich. The initial complaint was dismissed by the local district attorney on January 7, 2021, leading A.________ to appeal to the III Criminal Chamber of the Zurich Higher Court, which also rejected it on March 16, 2021. Subsequently, A.________ filed a recourse on February 10, 2022, claiming legal denial and lack of legal hearing by the same chamber in the previous proceedings. The President of the Zurich Higher Court indicated that the issue could only be processed within a supervisory complaint procedure. Nevertheless, the complaint was not admitted by the Zurich Higher Court on June 7, 2022. A.________'s continuous attempts led to another appeal submitted to the Swiss Federal Tribunal on February 23, 2023, against both the March 2021 and June 2022 decisions, despite being submitted past the deadline, which led to the current decision by the Tribunal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 5 BGG; Appeal Dismissed for Untimeliness Against Cantonal Court Decisions on Non-Prosecution and Supervisory Appeal Denial: The initial complaint was dismissed by the local district attorney on January 7, 2021, leading A.________ to appeal to the III Criminal Chamber of the Zurich Higher Court, which also rejected it on March 16, 2021. Subsequently, A.________ filed a recourse on February 10, 2022, claiming legal denial and lack of legal hearing by the same chamber in the previous proceedings. The President of the Zurich Higher Court indicated that the issue could only be processed within a supervisory complaint procedure. Nevertheless, the complaint was not admitted by the Zurich Higher Court on June 7, 2022. A.________'s continuous attempts led to another appeal submitted to the Swiss Federal Tribunal on February 23, 2023, against both the March 2021 and June 2022 decisions, despite being submitted past the deadline, which led to the current decision by the Tribunal.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafverfahren Aufsichtsbeschwerde Urkundenfälschungsverfahren Strafverfolgung gesetzliche Frist Anspruch auf rechtliches Gehör Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because it was filed too late.

Art. 66 Abs. 5 BGG

The court decided to waive the imposition of costs exceptionally.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_116/2023

Urteil vom 21. März 2023

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Müller, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. B.________,

c/o Obergericht des Kantons Zürich, Hirschengraben 13/15, Postfach, 8021 Zürich,

2. Unbekannte Täterschaft,

Beschwerdegegnerinnen,

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Aufsichtsbeschwerde,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. Juni 2022 (OB220001-O/U).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat verfügte am 7. Januar 2021 die Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung wegen Urkundenfälschung an der Patientenakte von A.________ bei der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde wies die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. März 2021 ab (Verfahren UE210022-O). A.________ erhob dagegen Beschwerde in Strafsachen, auf welche das Bundesgericht mit Urteil 6B_495/2021 vom 1. Juni 2021 nicht eintrat.

Am 10. Februar 2022 erhob A.________ Rekurs wegen Rechtsverweigerung bzw. fehlendem rechtlichen Gehör durch die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich im Verfahren UE210022-O. Der Präsident des Obergerichts des Kantons Zürich teilte ihr mit Schreiben vom 24. Februar 2022 mit, dass das Obergericht ihre Eingabe einzig im Rahmen eines aufsichtsrechtlichen Beschwerdeverfahrens als Aufsichtsbehörde über die III. Strafkammer entgegennehmen könne. In der Folge gingen weitere Eingaben von A.________ beim Obergericht ein. Mit Beschluss vom 7. Juni 2022 trat das Gesamtobergericht des Kantons Zürich auf die Aufsichtsbeschwerde nicht ein.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 23. Februar 2023 (Postaufgabe 26. Februar 2023) Beschwerde gegen das Obergericht des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Die Beschwerdeführerin bezeichnet ihre Eingabe als Beschwerde gegen den "Beschluss des Obergerichts Zürich vom 16. März 2021". In ihren Beschwerdebeilagen befindet sich neben dem erwähnten Beschluss vom 16. März 2021 auch der Beschluss des Gesamtobergerichts vom 7. Juni 2022. Sie beanstandet in ihrer Beschwerdebegründung denn auch den Beschluss vom 7. Juni 2022, so dass sich ihre Beschwerde wohl gegen beide Beschlüsse richtet. Indessen ist ihre Beschwerde gegen die beiden Beschlüsse offensichtlich nach Ablauf der Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) und damit verspätet eingereicht worden. Somit ist bereits aus diesem Grund im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 5rfc 1 BGG).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. März 2023

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Müller

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli