Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_115/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Untimely Appeal Against Recusal Ruling

Geschäftsnummer 1B_115/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual submitted a request for recusal against the public prosecutor's office to the vice president of the Cantonal Court of Schwyz, who subsequently chose not to address the request. The individual later filed a complaint against this decision with the Swiss Federal Tribunal, but the tribunal found that the complaint had been submitted late, as it was postmarked well after the legal deadline following the notification of the original decision. Consequently, the tribunal ruled that it could not entertain the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Untimely Appeal Against Recusal Ruling: The individual later filed a complaint against this decision with the Swiss Federal Tribunal, but the tribunal found that the complaint had been submitted late, as it was postmarked well after the legal deadline following the notification of the original decision. Consequently, the tribunal ruled that it could not entertain the complaint.

Schlagwörter

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Ausstand Ausstandsbegehren gesetzliche Frist Wandelungsrecht anfechtbarer Zwischenentscheid Dauer der Landesverweisung Einstellung des Verfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was decided in simplified procedure because the defect (untimely filing) was obvious.

Art. 93 BGG

The Tribunal did not enter an appeal because the decision was not final (implied by the decision not to enter, although Art. 93 BGG is not explicitly cited in the dispositive, the main reason for non-admission is the expiry of the deadline, which leads to non-entry).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_115/2014

Urteil vom 8. April 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Innerschwyz .

Gegenstand

Ausstand,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident,

vom 14. Januar 2014.

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 14. Januar 2014 ist der Vizepräsident des Kantonsgerichts Schwyz als Vorsitzender der Beschwerdekammer dieses Gerichts auf ein von X.________ gegen die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz gestelltes Ausstandsgesuch nicht eingetreten.

2. Mit Eingabe vom 20. März 2014 führt X.________ gegen diese Verfügung Beschwerde ans Bundesgericht.

Das Bundesgericht hat darauf verzichtet, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen.

3. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob bzw. inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zulässig ist (s. etwa BGE 137 III 417 E. 1 mit Hinweisen).

Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).

Gemäss Aktenlage ist die angefochtene Verfügung dem Beschwerdeführer am Mittwoch, 15. Januar 2014 zugestellt worden. Also begann die Frist zur Anfechtung des Entscheids am Donnerstag, 16. Januar 2014 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ), und am Freitag, 14. Februar 2014 endete sie.

Die erst am Donnerstag, 20. März 2014 der Post übergebene Beschwerde ist daher klarerweise verspätet eingereicht worden (vgl. Art. 48 BGG ), so dass auf sie nicht einzutreten ist.

Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG entschieden werden kann.

4. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben.

Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Innerschwyz und dem Kantonsgericht Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. April 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp