Foreign Resident's Moot and Inadmissible Appeal Against Detention Extension
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA person without a fixed residence in Switzerland, referred to as the complainant, challenged a decision by the cantonal Higher Court to remain in pre-trial detention until March 11, 2021, after which they were to be released. The complainant submitted an appeal in Russian despite a previous Federal Court ruling that submissions must be in one of Switzerland's four official languages, rendering the appeal improperly filed. Consequently, upon the complainant's release on the scheduled date, the complaint became moot, and the Federal Tribunal decided not to impose court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 7 BGG, Art. 66 Abs. 1 LTF; Foreign Resident's Moot and Inadmissible Appeal Against Detention Extension: The complainant submitted an appeal in Russian despite a previous Federal Court ruling that submissions must be in one of Switzerland's four official languages, rendering the appeal improperly filed. Consequently, upon the complainant's release on the scheduled date, the complaint became moot, and the Federal Tribunal decided not to impose court costs.
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KI-generiertThis provision was cited in the reasoning to explain why the appeal, submitted in Russian, should not have been entertained, although it was not explicitly repeated in the dispositive orders.
This provision is implicitly referenced by the decision not to levy costs (Art. 66 al. 1 LTF governs the levying of costs).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_110/2021
Verfügung vom 12. März 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
ohne festen Wohnsitz in der Schweiz,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland,
Weiherallee 15, Postfach, 8610 Uster.
Gegenstand
Sicherheitshaft,
Beschwerde gegen die Präsidialverfügung
des Obergerichts des Kantons, II. Strafkammer,
vom 24. Februar 2021 (SB210090-O/Z2/cs-ad).
Erwägungen:
1. Mit Präsidialverfügung vom 24. Februar 2021 hat das Obergericht des Kantons angeordnet, A.________ habe bis zum 11. März 2021 in Sicherheitshaft zu bleiben und sei an diesem Datum daraus zu entlassen.
Mit einer handschriftlichen Eingabe in russischer Sprache vom 8. März 2021 ficht A.________ diese obergerichtliche Verfügung an.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Am 11. März 2021 ist der Beschwerdeführer nach dem angefochtenen Entscheid aus der Haft entlassen worden, womit die Beschwerde gegen diesen Haftentscheid gegenstandslos geworden ist. Im Übrigen war dem Beschwerdeführer bereits aus dem Urteil des Bundesgerichts 1B_68/2021 vom 22. Februar 2021 bekannt, dass das Bundesgericht nur in einer der vier Landessprachen verfasste Rechtsschriften entgegennimmt; die (erneute) Einreichung einer Beschwerde in russischer Sprache erscheint unter diesen Umständen als mutwillig, weshalb darauf ohnehin nicht hätte eingetreten werden können ( Art. 42 Abs. 7 BGG ).
3. Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach verfügt der Präsident:
1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft See/Oberland, dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, und B.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. März 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi