Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_109/2013 KI-generiert

Appeal against Denial of Justice for Undue Delay Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 1B_109/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal regarding an alleged delay in proceedings by the Court of Aargau. The complainant argued that after submitting a complaint against a decision made by the public prosecutor's office on November 23, 2012, there had been no response from the court for approximately two and a half months, which he claimed violated his right to a timely decision as stipulated in the Swiss Constitution and procedural law. However, his complaint was found to lack sufficient details concerning the underlying criminal matter and did not adequately demonstrate how the court's inaction constituted a breach of his rights. Consequently, the complaint failed to meet the necessary legal requirements for consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 1 BV, Art. 5 StPO, Art. 42 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal against Denial of Justice for Undue Delay Dismissed for Insufficient Substantiation: The complainant argued that after submitting a complaint against a decision made by the public prosecutor's office on November 23, 2012, there had been no response from the court for approximately two and a half months, which he claimed violated his right to a timely decision as stipulated in the Swiss Constitution and procedural law. However, his complaint was found to lack sufficient details concerning the underlying criminal matter and did not adequately demonstrate how the court's inaction constituted a breach of his rights. Consequently, the complaint failed to meet the necessary legal requirements for consideration.

Schlagwörter

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ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung Beweislosigkeit ungenügend begründete Rüge Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide on the appeal in a simplified procedure due to obvious lack of substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used as the basis for dispensing with court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_109/2013

Urteil vom 20. März 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau.

Gegenstand

Rechtsverzögerung,

Beschwerde wegen Rechtsverzögerung gegen das Obergericht des Kantons Aargau.

Erwägungen:

1. X.________ reichte am 12. März 2013 beim Bundesgericht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Aargau ein. Er machte geltend, er habe am 20. Dezember 2012 gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 23. November 2012 eine Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau eingereicht. Das Obergericht habe seither nichts von sich hören lassen, was eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 5 StPO darstelle.

2. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen ( Art. 42 BGG ). Bei Verfassungsrügen wie der geltend gemachten Rechtsverzögerung ( Art. 29 Abs. 1 BV ) besteht eine qualifizierte Rügepflicht. Die Rüge muss in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen).

Der Beschwerdeführer macht keine näheren Angaben zur Strafsache, in welcher die Staatsanwaltschaft am 23. November 2012 eine Nichtanhandnahmeverfügung erliess. Er legt auch nicht näher dar, weshalb das Obergericht bereits nach rund zweieinhalb Monaten seit Eingang der Beschwerde gehalten gewesen sein sollte, einen Beschwerdeentscheid zu treffen. Aus der Beschwerde ergibt sich somit nicht, inwiefern das Obergericht den Anspruch auf eine Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV oder das Beschleunigungsgebot nach Art. 5 StPO verletzt haben sollte. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

3. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. März 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Aemisegger

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli