Dismissal Due to Failure to Cure Language Defect and Undeliverable Service
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case brought before the Swiss Federal Tribunal, an individual submitted an appeal related to a criminal proceeding in the Canton of Thurgau, but did so in Turkish. The tribunal instructed the individual to refile their submission in one of the official Swiss languages by a specified deadline; however, the appeal was returned as undeliverable because the recipient could not be located at the provided address. The individual failed to rectify this issue within the given timeframe, and there was no response from their appointed legal representative. Consequently, the tribunal found the appeal deficient and chose not to proceed with it.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 54 BGG, Art. 42 Abs. 6 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Dismissal Due to Failure to Cure Language Defect and Undeliverable Service: The tribunal instructed the individual to refile their submission in one of the official Swiss languages by a specified deadline; however, the appeal was returned as undeliverable because the recipient could not be located at the provided address. The individual failed to rectify this issue within the given timeframe, and there was no response from their appointed legal representative. Consequently, the tribunal found the appeal deficient and chose not to proceed with it.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the simplified procedure due to a manifest defect (failure to remedy the deficiency).
Cited in the reasoning regarding the instruction to remedy the deficiency, although not directly in the dispositive, it is contextually linked to the procedural failure leading to non-admission.
Cited in the reasoning regarding the requirement to submit the appeal in an official language, although not directly in the dispositive, it is contextually linked to the procedural failure leading to non-admission.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_102/2016
Urteil vom 4. April 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer.
Gegenstand
Strafverfahren.
In Erwägung,
dass A.________ sich mit Eingabe vom 6. März (Postaufgabe: 7. März) 2016 ans Bundesgericht wandte, dies soweit ersichtlich in Bezug auf das ihn betreffende Strafverfahren im Kanton Thurgau (s. Verfahren 1B_42/2016, Urteil vom 1. Februar 2016);
dass er seine Eingabe dem Bundesgericht offenbar in türkischer Sprache eingereicht hat, woraufhin er gemäss Präsidialverfügung vom 11. März 2016 aufgefordert worden ist, er möge seine Eingabe bis am 24. März 2016 in einer der schweizerischen Amtssprachen ( Art. 54 BGG ) einreichen, ansonsten seine Rechtsschrift unbeachtlich bleibe ( Art. 42 Abs. 6 BGG );
dass ein Exemplar dieser Verfügung auch dem amtlichen Rechtsbeistand des Beschwerdeführers zugestellt worden ist;
dass die dem Beschwerdeführer als eingeschriebene Sendung an die von ihm selber angegebene Adresse gesandte Verfügung als nicht zustellbar ans Bundesgericht retourniert worden ist ("Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden");
dass die gesetzte Frist somit unbenutzt abgelaufen und der genannte Mangel nicht behoben worden ist, nachdem auch der amtliche Rechtsbeistand auf die Verfügung hin nicht reagiert hat;
dass der Beschwerdeführer mit Blick auf das von ihm angestrengte Verfahren ohne weiteres von der ihm nach Treu und Glauben obliegenden Pflicht wissen muss, dafür zu sorgen, dass ihm in diesem Verfahren insbesondere auch Gerichtsurkunden oder sonstige gerichtliche Sendungen zugestellt werden können ( BGE 116 Ia 90 E. 2a);
dass er entsprechend selber zu vertreten hat, dass die Verfügung vom 11. März 2016 ihm nicht an der von ihm in seiner Eingabe genannten Adresse zugestellt werden konnte;
dass nach dem Gesagten auf die Beschwerde bei somit offensichtlichem Mangel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und RA B.________, Weinfelden, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. April 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp