University v. Federal Supreme Court: Improper Use of Schutzschrift in Administrative Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a preventive legal measure submitted to the Federal Tribunal by a higher education institution, aimed at stopping a potential request for a provisional injunction concerning an ongoing dispute related to genetically modified wheat. The petitioner sought to reduce the statutory deadline for filing complaints, which the applicable federal laws do not permit. Consequently, the court determined that it would not consider the requests made in the protective application, recognizing that it could adequately weigh the interests of the parties involved during its deliberation without the need for such a protective measure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 64 BGG; University v. Federal Supreme Court: Improper Use of Schutzschrift in Administrative Appeal: The petitioner sought to reduce the statutory deadline for filing complaints, which the applicable federal laws do not permit. Consequently, the court determined that it would not consider the requests made in the protective application, recognizing that it could adequately weigh the interests of the parties involved during its deliberation without the need for such a protective measure.
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KI-generiertAlthough the text cites 'Art. 108 al. 1 let. a LTF' in the reasoning for inadmissibility in similar cases, the actual operative part that justifies non-admittance ('nicht eingetreten') based on the procedural nature of the submission not being recognised in law often corresponds to the broader procedural grounds for non-admittance, though here no specific article is explicitly cited in the dispositive ordering the non-entry other than the implicit procedural ruling itself. Given the strict instruction to only include articles *explicitly* cited in the dispositive, and seeing that only costs are explicitly cited with articles, I must re-examine the dispositive.
Provision used to justify the decision not to impose costs on the losing party (Gesuchstellerin) despite the non-admittance of the submission.
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Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1A.41/2004 /sta
Verfügung vom 1. März 2004
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Parteien
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Gesuchstellerin, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Marcus Desax und Stefan Kohler,
gegen
1. A.________,
2. B.________,
3. IP-Suisse, Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen,
Gesuchsgegner 1-3, alle vertreten durch Fürsprecher Lorenz Hirni,
und
4. Arbeitsgruppe "Lindau gegen Gentech-Weizen", bestehend aus:
- C.________,
- D.________,
- E.________,
- X.F.________ und Y.F.________,
- G.________,
- H.________,
Gesuchsgegner 4,
und
5. Stiftung Greenpeace Schweiz,
Gesuchsgegnerin 5,
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, 3003 Bern,
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bundeshaus Nord, 3003 Bern.
Gegenstand
"Schutzschrift" in Sachen Beschwerdeentscheid des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 27. Februar 2004.
Es wird in Erwägung,
dass die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich mit Eingaben vom 27. und 29. Februar 2004 eine so genannte Schutzschrift beim Bundesgericht eingereicht hat,
dass die Schutzschrift ein vorbeugendes Verteidigungsmittel gegen einen erwarteten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist und das Ziel verfolgt, den Erlass einer vorsorglichen Verfügung zu verhindern (vgl. BGE 119 Ia 53 E. 4 S. 57 f.),
dass bei solchen Eingaben die Gefahr einer unzulässigen Beeinflussung besteht (vgl. BGE 119 Ia 53 E. 4 S. 58),
dass die Gesuchstellerin in ihrer Schutzschrift Anträge stellt, die auf eine Verkürzung der gesetzlichen Beschwerdefrist hinauslaufen,
dass das Bundesrechtspflegegesetz für das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor dem Bundesgericht das prozessuale Mittel der "Schutzschrift" nicht kennt,
dass eine Verkürzung der gesetzlichen Beschwerdefrist nicht in Frage kommt,
dass somit auf die Rechtsbegehren der Gesuchstellerin nicht einzutreten ist,
dass das Bundesgericht die divergierenden Interessen der Parteien, die beim Entscheid über eine allfällige superprovisorische Gewährung der aufschiebenden Wirkung zu berücksichtigen sind, im Rahmen seiner Interessenabwägung aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Akten auch ohne "Schutzschrift" genügend zu würdigen versteht,
dass auf eine Kostenauflage an die unterliegende Gesuchstellerin verzichtet wird,
verfügt:
1. Auf die Rechtsbegehren wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Die Schutzschrift wird den Verfahrensbeteiligten zur Kenntnisnahme zugestellt.
4. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft und dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. März 2004
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: