Inadmissibility of Late Administrative Law Appeal Due to Denied Reinstatement of Time Limit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case regarding international legal assistance, a group of individuals and companies challenged a decision made by the Zurich District Attorney's Office, which had transmitted case files to the General Prosecutor's Office of the Russian Federation. After the Zurich Court of Appeals upheld this decision, the complainants claimed that their inability to appeal within the allotted time was due to incomplete legal information regarding court holidays. They subsequently requested a restoration of the appeal deadline. However, the Federal Court rejected their request, resulting in the dismissal of their late administrative complaint and no costs being imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 35 OG, Art. 36a OG, Art. 66 al. 1 LTF; Inadmissibility of Late Administrative Law Appeal Due to Denied Reinstatement of Time Limit: After the Zurich Court of Appeals upheld this decision, the complainants claimed that their inability to appeal within the allotted time was due to incomplete legal information regarding court holidays. They subsequently requested a restoration of the appeal deadline. However, the Federal Court rejected their request, resulting in the dismissal of their late administrative complaint and no costs being imposed.
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KI-generiertAlthough the decision cites 'keine Kosten erhoben' (no costs imposed), the procedural basis for cost decisions in the dispositive is often linked to the general cost provisions, even if waived. However, since the dispositive explicitly states 'Es werden keine Kosten erhoben' and does not cite a specific cost article like Art. 66 LTF/OG, I must strictly adhere to the rule: only include provisions *explicitly cited* in the dispositive. Since no cost article is explicitly cited in the dispositive orders (1, 2, 3), I will only include the procedural article cited in the preamble to the orders.
Volltext
[AZA 0]
1A.38/2000/boh
I. OEFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG
*
7. Februar 2000
Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Präsident der
I. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter
Jacot-Guillarmod, Bundesrichter Favre und Gerichtsschreiberin Leuthold.
In Sachen
1. M.________,
2. J.________,
3. Firma B.________,
4. Firma E.________,
5. Firma P.________,
6. Firma K.________,
7. Firma I.________, Beschwerdeführer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Baumgartner, Sihlporte 3/Talstrasse, Postfach, Zürich,
gegen
Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich, Büro 2,Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer,
betreffend
Rechtshilfe an die Russische Föderation (B 105744),
wird in Erwägung gezogen:
1.- Die Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich erliess am 17. August 1999 die Schlussverfügung in der Rechtshilfesache der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation gegen M.________ und weitere russische Staatsangehörige. Mit Beschluss vom 3. Dezember 1999 wies das Obergericht des Kantons Zürich den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs ab, soweit es darauf eintrat. Der Entscheid des Obergerichts wurde dem Anwalt der Rekurrenten am 15. Dezember 1999 zugestellt. Die Bezirksanwaltschaft teilte dem Anwalt mit Schreiben vom 26. Januar 2000 mit, die Akten gemäss Schlussverfügung vom 17. August 1999 seien "nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gegenüber dem Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. Dezember 1999" am 20. Januar 2000 über das Bundesamt für Polizei der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation übermittelt worden.
Am 27. Januar 2000 reichten M.________, J.________ sowie die Firma B.________, die Firma E.________, die Firma P.________, die Firma K.________ und die Firma I.________ beim Bundesgericht ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist gemäss Art. 35 OG ein. Sie machten geltend, sie seien durch eine unvollständige Rechtsmittelbelehrung des Obergerichts (Nichterwähnung des Fristenlaufs während der Gerichtsferien) und damit durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden, innert Frist Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts vom 3. Dezember 1999 zu erheben.
Mit Beschluss vom 2. Februar 2000 wies das Bundesgericht das Gesuch um Wiederherstellung der Frist ab(1A. 16/2000).
2.- Am 3. Februar 2000 ging beim Bundesgericht die am 31. Januar 2000 bei der Post aufgegebene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein.
Nachdem das Gesuch um Wiederherstellung der Frist abgewiesen worden ist, kann auf die verspätet eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden.
3.- Mit Rücksicht auf die Umstände des Falles ist von der Erhebung von Kosten abzusehen.
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 36a OG :
1.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.- Es werden keine Kosten erhoben.
3.- Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Bezirksanwaltschaft IV für den Kanton Zürich, Büro 2, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, sowie dem Bundesamt für Polizei schriftlich mitgeteilt.
______________
Lausanne, 7. Februar 2000
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: