Pension Foundation v. Limited Liability Company (Capital Claim)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA pension foundation sued a limited liability company for a capital claim of CHF 6,782.25, plus CHF 153.00 in interest and 5% interest on the capital claim since September 14, 2022, also requesting the lifting of the objection ("Rechtsvorschlag") in the enforced collection procedure to the extent of the awarded claim. The defendant company admitted in writing that it owed the total claimed amount but stated it could not pay it all at once, which the court interpreted as an application to grant the claim. Due to the defendant's admission, the court granted the claim in full, condemning the defendant to pay the entire amount, granting final legal execution ("definitive Rechtsöffnung") in the collection procedure, and clarified that the payment modalities were not subject to the current proceedings; given that the defendant submitted a statement, neither procedural costs nor party compensation were awarded.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 Abs. 2 SchKG (SR 281.1, Art. 57 Abs. 4 GSOG (BSG 161.1; Pension Foundation v. Limited Liability Company (Capital Claim): The defendant company admitted in writing that it owed the total claimed amount but stated it could not pay it all at once, which the court interpreted as an application to grant the claim. Due to the defendant's admission, the court granted the claim in full, condemning the defendant to pay the entire amount, granting final legal execution ("definitive Rechtsöffnung") in the collection procedure, and clarified that the payment modalities were not subject to the current proceedings; given that the defendant submitted a statement, neither procedural costs nor party compensation were awarded.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning as the basis for allowing the deduction of collection notice costs from the debtor's payments.
Cited as the provision establishing the judicial authority of the Single Judge for this decision.
Volltext
200 22 634 BV KNB/REL/WSI
Verwaltungsgericht des Kantons Bern Sozialversicherungsrechtliche Abteilung
Urteil des Einzelrichters vom 5. Dezember 2022
Verwaltungsrichter Knapp Gerichtsschreiberin Bischof
Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge St. Alban-Anlage 26, 4002 Basel Klägerin
gegen
A.________ GmbH Beklagte
betreffend Klage vom 21. Oktober 2022 Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2022, BV/2022/634, Seite 2
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
In der Klage vom 21. Oktober 2022 beantragte die Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge (Klägerin), die A.________ GmbH (Beklagte)
habe ihr eine Kapitalforderung von Fr. 6'782.25, den Zins von Fr. 153.-- plus Zins zu 5 % seit 14. September 2022 auf der Kapitalforderung zu bezahlen. Zudem sei im Betreibungsverfahren Nr. … des Betreibungsamtes … im Umfang der zugesprochenen Forderung (mit Ausnahme der Kosten des Zahlungsbefehls) der Rechtsvorschlag zu beseitigen.
Mit Eingabe vom 9. November 2022 teilte die Beklagte mit, dass sie den eingeklagten Betrag schulde. Sie könne den Betrag jedoch leider nicht auf einmal begleichen.
Die Anerkennung der eingeklagten Forderung durch die Beklagte entspricht mit Blick auf die Klage vom 21. Oktober 2022 einem Antrag auf deren Gutheissung. Dem entsprechenden übereinstimmenden Antrag ist aufgrund der Sachund Rechtslage ohne weiteres zu entsprechen und die Klage gutzuheissen. Die Kosten des Zahlungsbefehls von Fr. 73.30 können von den Zahlungen der Schuldnerin (zusätzlich) vorab in Abzug gebracht werden (vgl. Art. 68 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom
11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG; SR 281.1]).
Die Zahlungsmodalitäten (bspw. Möglichkeit der Ratenzahlung) bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb darüber nicht zu befinden ist.
Für diesen Entscheid ist der Einzelrichter zuständig (Art. 57 Abs. 4 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]). Da die Beklagte im Gerichtsverfahren nicht untätig blieb – was als mutwillig gewertet worden wäre und Verfahrenskosten nach sich gezogen hätte - sondern am 9. November 2022 eine Stellungnahme einreichte, sind keine Verfahrenskosten zu erheben. Anspruch auf eine Parteientschädigung hat keine der Parteien.
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2022, BV/2022/634, Seite 3
Demnach entscheidet der Einzelrichter:
1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte verurteilt, der Klägerin Fr. 6‘782.25, den Zins von Fr. 153.-- plus Zins zu 5% seit 14. September 2022 auf der Kapitalforderung zu bezahlen.
2. Im Umfang der Forderung von Fr. 6‘782.25, zuzüglich der darauf angefallenen Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 153.-- und der seit
14. September 2022 laufenden Verzugszinsen von 5 % auf der Kapitalforderung wird der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes … aufgehoben und der Klägerin die definitive Rechtsöffnung erteilt.
3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Zu eröffnen (R):
- Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge
- A.________ GmbH (samt Eingabe vom 2. Dezember 2022)
- Bundesamt für Sozialversicherungen
Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, Postfach, 3000 Bern 14
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.