Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
200 2016 1155 • VG BE 200 2016 1155 KI-generiert

Bern Cantonal Administrative Court Dismisses Appeal Regarding Supplementary Benefits and Premium Reductions

Geschäftsnummer 200 2016 1155
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Bern (CH-BE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Bern Cantonal Administrative Court dismissed an appeal against a decision regarding supplementary benefits (EL) and premium reductions, largely declining to address the complaint due to lack of a valid object of appeal or failure to meet formal requirements. The appellant challenged an enforcement reminder concerning account details for payment, a purported "administrative action" against various authorities, and a claim for unlawful EL reduction since January 1, 2015, none of which constituted appealable decisions. The court only considered the appellant's objection to the direct payment of health insurance premium reductions to the insurer instead of the appellant, finding that this practice is legally mandated by Article 21a of the Federal Law on Supplementary Benefits, thus upholding the benefit administration's arrangement as legally compliant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Bern Cantonal Administrative Court Dismisses Appeal Regarding Supplementary Benefits and Premium Reductions: The appellant challenged an enforcement reminder concerning account details for payment, a purported "administrative action" against various authorities, and a claim for unlawful EL reduction since January 1, 2015, none of which constituted appealable decisions. The court only considered the appellant's objection to the direct payment of health insurance premium reductions to the insurer instead of the appellant, finding that this practice is legally mandated by Article 21a of the Federal Law on Supplementary Benefits, thus upholding the benefit administration's arrangement as legally compliant.

Schlagwörter

KI-generiert
Kürzung der Ergänzungsleistungen Prämienverbilligung in der Krankenversicherung Auszahlung der Versicherungsleistung Einmalprämie Verneinung der Zuständigkeit Verwaltungsbeschwerde Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 21a des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG; SR 831.30)

The reasoning mentioned this article as the legal basis for the direct payment of premium reductions to the health insurer, which was not successfully contested by the appellant.

Art. 57 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1)

Cited in the final considerations to justify the jurisdiction of the single judge for this case.

Art. 69 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 (VRPG, BSG 155.21) e contrario

Cited as the basis for waiving a written exchange of arguments.

Art. 39 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110)

Cited in the instructions on appeal rights to the Federal Supreme Court.

Art. 82 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110)

Cited in the instructions on appeal rights to the Federal Supreme Court.

Art. 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110)

Cited in the instructions on appeal rights to the Federal Supreme Court.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

200 16 1155 EL KOJ/SAW/CES

Verwaltungsgericht des Kantons Bern Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 5. Dezember 2016

Verwaltungsrichter Kölliker Gerichtsschreiberin Winiger

A.________ Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, EL 16/1155, Seite 2

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

 Mit Schreiben vom 27. November 2016 gelangte A.________ (Beschwerdeführer) an das Verwaltungsgericht. In der Folge wurde ihm Frist zur Verbesserung gesetzt (vgl. prozessleitende Verfügung vom

29. November 2016). Innerhalb derselben hat der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Dezember 2016 weitere Belege zu den Akten gereicht.

 Soweit der Beschwerdeführer den „Einspracheentscheid im November 2016“ beanstandet und die Barauszahlung von Rentenleistungen verlangt, nimmt er Bezug auf ein Erinnerungsschreiben der Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB bzw. Beschwerdegegnerin) vom November 2016, mit welchem er aufgefordert wurde, zwecks sicherer Auszahlung der Leistungen ein Postoder Bankkonto anzugeben. Dieses Schreiben ist kein taugliches Anfechtungsobjekt, insoweit ist auf die Eingabe nicht einzutreten.

 Nicht einzutreten ist auf die Eingabe mangels eines Anfechtungsobjekts und Erfüllung der Formvorschriften des Weiteren, soweit der Beschwerdeführer „Verwaltungsklage“ gegen diverse Behörden – insbesondere gegen mehrere Krankenkassen – erhebt.

 Der Beschwerdeführer erwähnt sodann die Verfügung der AKB vom

23. September 2016 und den gestützt darauf ergangenen Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016. Mit diesen Verwaltungsakten hat die Beschwerdegegnerin die Ergänzungsleistungen des Beschwerdeführers ab Oktober 2016 festgesetzt. Soweit der Beschwerdeführer eine widerrechtliche Kürzung der Ergänzungsleistungen seit 1. Januar 2015 geltend macht, wurde darüber nicht verfügt und ist auf die Eingabe ebenfalls nicht einzutreten.

 Unter Bezugnahme auf den erwähnten Einspracheentscheid beanstandet der Beschwerdeführer schliesslich die Auszahlung der Prämienverbilligungen an den Krankenversicherer statt an ihn selber. Die direkte Auszahlung der Prämienverbilligung an den Krankenversicherer ist indessen in Art. 21a des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, EL 16/1155, Seite 3

Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG; SR 831.30) ausdrücklich vorgeschrieben. Die entsprechende Anordnung der AKB ist deshalb nicht zu beanstanden.

 Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

 Auf einen Schriftenwechsel ist unter den gegebenen Umständen zu verzichten (Art. 69 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 [VRPG, BSG 155.21] e contrario;

MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 69 N. 8).

 Verfahrenskosten sind nicht zu erheben und eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten.

 Da zur Hauptsache auf die Eingabe offensichtlich nicht eingetreten werden kann und der im Rahmen des Eintretens massgebliche Streitwert weniger als Fr. 20'000.-- beträgt, fällt das vorliegende Urteil in die Zuständigkeit des Einzelrichters (Art. 57 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 11. Juni 2009 [GSOG; BSG 161.1]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, EL 16/1155, Seite 4

3. Zu eröffnen (R):

- A.________

- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen

(inkl. Doppel der Eingaben des Beschwerdeführers vom 27. November 2016 [mit Beilagen] und 2. Dezember 2016 [mit Beilagen])

- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.