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200 2014 364 • VG BE 200 2014 364 KI-generiert

Equalization Fund Reimbursement Denial Appeal Dismissed for Failure to Exhaust Internal Objection Procedure

Geschäftsnummer 200 2014 364
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Bern (CH-BE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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A claimant challenged a decision by the equalization fund denying a request for reimbursement of costs for at-home help and care, submitting the case directly to the Cantonal Administrative Court. The claimant's submission, filed as an appeal against the initial decision of April 11, 2014, was rejected because the mandatory internal objection (Einsprache) procedure had not been exhausted, as required by the Federal Act on the General Part of Social Insurance Law (ATSG). Since the decision was not a procedural order and no objection decision had yet been issued by the equalization fund, the Administrative Court was functionally incompetent to hear the appeal, leading to a non-admission of the submission.

Legislator-Regeste

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Art. 57 Abs. 1 GSOG; Equalization Fund Reimbursement Denial Appeal Dismissed for Failure to Exhaust Internal Objection Procedure: The claimant's submission, filed as an appeal against the initial decision of April 11, 2014, was rejected because the mandatory internal objection (Einsprache) procedure had not been exhausted, as required by the Federal Act on the General Part of Social Insurance Law (ATSG). Since the decision was not a procedural order and no objection decision had yet been issued by the equalization fund, the Administrative Court was functionally incompetent to hear the appeal, leading to a non-admission of the submission.

Schlagwörter

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Verfahrensrügen Kostenersatz Versicherungskasse Ergebnislose Ausschreibung Haushaltshilfe vermögensrechtliche Ausgleichung Verfügung vom 11. April 2014

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 57 Abs. 1 GSOG

Cited in the considerations as the basis for the single judge to rule on appeals that clearly cannot be proceeded upon, which corresponds to the non-entry into substance in order 1.

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Volltext

200 14 364 EL ACT/SHE/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 24. April 2014

Verwaltungsrichter Ackermann Gerichtsschreiber Schnyder

A.________ Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern Beschwerdegegnerin

in Sachen B.________

betreffend Verfügung vom 11. April 2014 Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. April 2014, EL/14/364, Seite 2

Der Einzelrichter zieht in Erwägung,

1. Mit Verfügung vom 11. April 2014 verneinte die Ausgleichskasse des Kantons Bern das Gesuch um Vergütung von Kosten für Hilfe und Betreuung zu Hause im Sinne von Art. 16 der Einführungsverordnung zum Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung vom 16. September 2009 (EV ELG, BSG 841.311; vgl. Art. 14 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 [ELG; SR 831.30]).

Damit zeigte sich A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) mit einer als Beschwerde gekennzeichneten Eingabe an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern vom 19. April 2014 nicht einverstanden.

2. Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden; davon ausgenommen sind prozessund verfahrensleitende Verfügungen (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG; SR 830.1]). Das Einspracheverfahren ist zwingender Natur und der Einspracheentscheid formelles Gültigkeitserfordernis für das nachgelagerte verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren. Das Einspracheverfahren ist formell dadurch gekennzeichnet, dass die selbe verfügende Instanz nochmals in der gleichen Sache zu entscheiden hat (Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute Bundesgericht] vom 30. September 2005, C 279/03, E. 2.2.2).

3. Im vorliegenden Verfahren liegt keine prozessoder verfahrensleitende Verfügung vor und es wurde bis anhin kein Einspracheentscheid erlassen, weshalb das Verwaltungsgericht funktionell nicht zuständig ist. Daher wird auf die Eingabe vom 19. April 2014 nicht eingetreten.

4. Eine Weiterleitung der Eingabe an die Ausgleichskasse des Kantons Bern entfällt, da der Beschwerdeführer bereits Einsprache ge- Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. April 2014, EL/14/364, Seite 3

gen die Verfügung vom 11. April 2014 erhoben hat (Beschwerde, S.

1).

5. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschädigung zugesprochen.

6. Die Mitglieder des Verwaltungsgerichts behandeln als Einzelrichterinnen oder Einzelrichter Beschwerden und Klagen, auf die offensichtlich nicht eingetreten werden kann (Art. 57 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Auf die Eingabe vom 19. April 2014 wird nicht eingetreten.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):

- A.________

- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen (samt Kopie der Beschwerde vom 19. April 2014).

- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. April 2014, EL/14/364, Seite 4

Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.