Inadmissibility of revision for failure to request issuance of orally pronounced administrative court judgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Austrian Supreme Administrative Court dismissed the appellant’s revision, thereby upholding the prior administrative court’s decision that had rejected the appeal against the revocation of the appellant’s weapons pass. The dispute concerned a claim for the recovery of a weapons license, where the appellant challenged the lower court’s finding that the revocation under the Weapons Act 1996 was lawful. The decisive legal basis for the dismissal was procedural inadmissibility under § 25a Abs. 4a VwGG, which mandates that a revision against a judgment pronounced orally by the administrative court is only permissible if a prior request for the issuance of the full judgment text has been made; because no such request was filed or evidenced, the court found no need to address the separate deficiency that the revision had not been submitted by a lawyer.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 29 Abs. 5 VwGVG, § 29 Abs. 4 VwGVG, § 34 Abs. 1 VwGG; Inadmissibility of revision for failure to request issuance of orally pronounced administrative court judgment: The dispute concerned a claim for the recovery of a weapons license, where the appellant challenged the lower court’s finding that the revocation under the Weapons Act 1996 was lawful. The decisive legal basis for the dismissal was procedural inadmissibility under § 25a Abs. 4a VwGG, which mandates that a revision against a judgment pronounced orally by the administrative court is only permissible if a prior request for the issuance of the full judgment text has been made; because no such request was filed or evidenced, the court found no need to address the separate deficiency that the revision had not been submitted by a lawyer.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertProcedural basis cited in the dispositive for the rejection of the revision.
Volltext
Die Revision wird zurückgewiesen.
1Mit dem angefochtenen Erkenntnis hat das Verwaltungsgericht eine Beschwerde des Revisionswerbers gegen einen Bescheid der belangten Behörde vom 21. Juni 2023, mit dem ihm sein Waffenpass gemäß § 25 Waffengesetz 1996 entzogen wurde, abgewiesen.
2Das angefochtene Erkenntnis wurde in einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht am 23. April 2024 in Abwesenheit des Revisionswerbers mündlich verkündet. In der Folge wurde ihm die Verhandlungsniederschrift samt Belehrung gemäß § 29 Abs. 2a VwGVG zugestellt.
3Mit (selbst verfasstem) Schreiben vom 9. Mai 2023 erhob der Revisionswerber gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes vom 23. April 2024 Revision an den Verwaltungsgerichtshof.
4Am 15. Mai 2024 fertigte das Verwaltungsgericht das Erkenntnis in gekürzter Form gemäß § 29 Abs. 5 VwGVG aus, weil kein Antrag auf Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß § 29 Abs. 4 VwGVG gestellt wurde.
5Die Revision ist unzulässig:
6Gemäß § 25a Abs. 4a letzter Satz VwGG ist wenn das Erkenntnis des Verwaltungsgerichts mündlich verkündet wurde eine Revision nur nach einem Antrag auf Ausfertigung des Erkenntnisses durch mindestens einen der hiezu Berechtigten zulässig.
7Wie sich aus den vorgelegten Verfahrensakten ergibt, wurde ein solcher Antrag auf Ausfertigung des am 23. April 2024 mündlich verkündeten Erkenntnisses nicht gestellt. Gegenteiliges ist auch der Revision nicht zu entnehmen.
8Die Revision war daher gemäß § 34 Abs. 1 VwGG zurückzuweisen.
9Angesichts dessen erübrigt sich ein Verbesserungsauftrag hinsichtlich des Umstandes, dass die Revision nicht durch einen Rechtsanwalt abgefasst und eingebracht worden ist (vgl. etwa VwGH 30.4.2019, Ra 2019/10/0033, und 16.1.2024, Ra 2023/09/0181).
Wien, am 13. Juni 2024