VwGH dismisses excess cost claim and orders state to reimburse €553.20 procedural expenses.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Administrative Court of Austria dismissed the applicant's excess claim for procedural costs while ordering the federal government to reimburse €553.20 in expenses. The applicant argued for reimbursement of both writing and input fees, but the court found the applicant exempt from input fees due to legal aid. Consequently, the court applied the statutory lump sum for writing costs and rejected any amount exceeding this fixed figure.
Legislator-Regeste
KI-generiert§§ 47 ff VwGG; VwGHAufwandersatzverordnung 2014: Where a party is exempt from paying input fees due to legal aid, the state must reimburse the statutory lump sum for writing costs, but any excess claim for input fees or amounts exceeding the writing cost lump sum must be rejected.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVolltext
Das Verfahren wird eingestellt.
Der Bund hat dem Antragsteller Aufwendungen in der Höhe von € 553,20 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen. Das Mehrbegehren wird abgewiesen.
1Das Bundesverwaltungsgericht hat das Erkenntnis vom 2. September 2020, W235 21932491/20E, erlassen und dem Verwaltungsgerichtshof eine Abschrift dieses Erkenntnisses samt Zustellnachweis vorgelegt.
2Das Verfahren über den Fristsetzungsantrag war daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.
3Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGHAufwandersatzverordnung 2014. Sohin war der in § 1 Z 1 lit. a zweiter Fall der genannten Verordnung für den Ersatz des Schriftsatzaufwandes festgelegte Pauschalbetrag zuzusprechen. Das diesen Betrag übersteigende Mehrbegehren war daher ebenso abzuweisen wie jenes Mehrbegehren, das auf
den Ersatz der Eingabengebühr abzielt, weil der Antragsteller von der Entrichtung derselben im Rahmen der Verfahrenshilfe befreit wurde (vgl. VwGH 14.11.2017, Fr 2017/20/0057, mwN).
Wien, am 21. September 2020