Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
Fr 2020/20/0030 ECLI:AT:VWGH:2020:FR2020200030.F00 KI-generiert

VwGH dismisses excess cost claim and orders state to reimburse €553.20 procedural expenses.

Geschäftsnummer Fr 2020/20/0030
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Österreich (AT)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Administrative Court of Austria dismissed the applicant's excess claim for procedural costs while ordering the federal government to reimburse €553.20 in expenses. The applicant argued for reimbursement of both writing and input fees, but the court found the applicant exempt from input fees due to legal aid. Consequently, the court applied the statutory lump sum for writing costs and rejected any amount exceeding this fixed figure.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§§ 47 ff VwGG; VwGHAufwandersatzverordnung 2014: Where a party is exempt from paying input fees due to legal aid, the state must reimburse the statutory lump sum for writing costs, but any excess claim for input fees or amounts exceeding the writing cost lump sum must be rejected.

Schlagwörter

KI-generiert
procedural cost reimbursement legal aid exemption input fee waiver writing cost lump sum excess claim rejection VwGG expense regulation state compensation duty

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
§ 38 Abs. 4 VwGG
2Das Verfahren über den Fristsetzungsantrag war daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.
§§ 47 ff VwGG
§ 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG
3Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGHAufwandersatzverordnung 2014.
VwGHAufwandersatzverordnung 2014
1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGHAufwandersatzverordnung 2014.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
VwGH 14.11.2017, Fr 2017/20/0057
VwGH 14.11.2017, Fr 2017/20/0057, mwN).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Das Verfahren wird eingestellt.

Der Bund hat dem Antragsteller Aufwendungen in der Höhe von € 553,20 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen. Das Mehrbegehren wird abgewiesen.

1Das Bundesverwaltungsgericht hat das Erkenntnis vom 2. September 2020, W235 21932491/20E, erlassen und dem Verwaltungsgerichtshof eine Abschrift dieses Erkenntnisses samt Zustellnachweis vorgelegt.

2Das Verfahren über den Fristsetzungsantrag war daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.

3Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGHAufwandersatzverordnung 2014. Sohin war der in § 1 Z 1 lit. a zweiter Fall der genannten Verordnung für den Ersatz des Schriftsatzaufwandes festgelegte Pauschalbetrag zuzusprechen. Das diesen Betrag übersteigende Mehrbegehren war daher ebenso abzuweisen wie jenes Mehrbegehren, das auf

den Ersatz der Eingabengebühr abzielt, weil der Antragsteller von der Entrichtung derselben im Rahmen der Verfahrenshilfe befreit wurde (vgl. VwGH 14.11.2017, Fr 2017/20/0057, mwN).

Wien, am 21. September 2020