Inadmissibility of Administrative Court jurisdiction over alleged judicial inactivity of ordinary courts
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Austrian Administrative Court (VwGH) dismissed the appellant's filing as inadmissible, determining that the Administrative Court was not the competent authority to provide redress for the alleged inactivity of ordinary courts. The appellant had filed a motion labeled as a complaint, alleging a lack of response to a legal brief submitted to a regional criminal court, a status inquiry to that court's president, and a request for a deadline to a higher regional court. Relying on Article 133 of the Federal Constitutional Law, the Court held that it lacks jurisdiction over the administration of justice or the conduct of ordinary courts, and therefore rejected the submission pursuant to § 34 Abs. 1 VwGG for lack of competence.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 133 BVG; § 34 Abs. 1 VwGG: The Administrative Court is not competent to provide relief against the alleged delay of ordinary courts, and such complaints must be rejected for lack of jurisdiction.
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KI-generiertVolltext
Die Eingabe wird zurückgewiesen.
1Mit seinem als „Beschwerde“ bezeichneten Schreiben führt der Einschreiter aus, er habe am 11. Dezember 2017 einen Schriftsatz an das Landesgericht für Strafsachen Wien gerichtet, weiters am 6. März 2018 eine Verfahrensstand-Anfrage an den Präsidenten des Landesgerichts für Strafsachen sowie schließlich am 3. September 2019 einen Fristsetzungsantrag an den Präsidenten des OLG Wien. Da weder durch das Landesgericht für Strafsachen Wien noch durch das OLG Wien eine Reaktion oder Entscheidung erfolgt sei, sehe er sich genötigt, Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof zu erheben; „der Verwaltungsgerichtshof möge im eigenen Wirkungsbereich bezughabende Causa prüfen und eine Entscheidung/Beschluss fällen.“
2Der Verwaltungsgerichtshof ist nach den in Art. 133 BVG festgelegten Kompetenzen nicht dafür zuständig, Abhilfe gegen die (behauptete) Säumnis eines ordentlichen Gerichts zu schaffen. Die als „Beschwerde“ bezeichnete Eingabe war daher gemäß § 34 Abs. 1 VwGG wegen Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes zurückzuweisen.
Wien, am 2. Juni 2020