Suspension of enforcement of asylum return decision pending extraordinary revision under § 30 VwGG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Austrian Federal Administrative Court (VwGH) granted the applicants' request for the suspension of the enforcement of the challenged decision, ordering that the return procedure be stayed pending the outcome of their extraordinary revision. The dispute concerned an appeal against a Federal Administrative Court (BVwG) ruling that had dismissed the applicants' claims for international protection under the 2005 Asylum Act, denied them residence permits, ordered their return, and deemed their expulsion to their country of origin permissible. The VwGH exercised its discretionary power under § 30 para. 2 of the Administrative Court Act (VwGG), determining that no compelling public interests opposed the suspension and that immediate enforcement would cause disproportionate disadvantage to the applicants, particularly given the lack of a statement from the Federal Office for Immigration and Asylum.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 30 Abs. 2 VwGG; The Administrative Court of Justice must grant a stay of execution for an extraordinary review unless overriding public interests oppose it and the execution would cause disproportionate disadvantage to the applicant.
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KI-generiertVolltext
Gemäß § 30 Abs. 2 VwGG wird dem Antrag stattgegeben.
1 Mit dem angefochtenen Erkenntnis wies das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) - im Beschwerdeverfahren - die Anträge der Revisionswerber auf internationalen Schutz zur Gänze ab, erteilte ihnen keine Aufenthaltstitel gemäß § 57 Asylgesetz 2005, erließ jeweils eine Rückkehrentscheidung und stellte fest, dass die Abschiebung der Revisionswerber nach Armenien zulässig sei. Die Revision erklärte das BVwG nach Art. 133 Abs. 4 B-VG für nicht zulässig.
2 Gegen dieses Erkenntnis richtet sich die vorliegende außerordentliche Revision, mit der ein Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung verbunden ist.
3 Gemäß § 30 Abs. 2 VwGG hat der Verwaltungsgerichtshof auf Antrag des Revisionswerbers einer Revision die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, soweit dem nicht zwingende öffentliche Interessen entgegenstehen und nach Abwägung aller berührten Interessen mit dem Vollzug des Erkenntnisses für den Revisionswerber ein unverhältnismäßiger Nachteil verbunden wäre.
4 Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl hat zu dem vorliegenden Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung innerhalb der gesetzten Frist keine Stellungnahme abgegeben.
5 Ausgehend davon ist nicht zu erkennen, dass der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung zwingende oder zumindest überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen, weshalb dem Antrag stattzugeben war.
Wien, am 31. Jänner 2018