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Fr 2014/12/0002 ECLI:AT:VWGH:2014:FR2014120002.F00 KI-generiert

Administrative court dismisses case due to prior final judgment and orders state to reimburse applicant's costs.

Geschäftsnummer Fr 2014/12/0002
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Österreich (AT)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Administrative Court of Austria dismissed the applicant's request because the underlying matter had already been finally decided by the Federal Administrative Court. The applicant sought cost reimbursement, but the court noted that the Federal Administrative Court had issued a final judgment on September 16, 2014, which necessitated the termination of the current proceedings under Section 38 of the Administrative Procedure Act. Consequently, the court terminated the case and ordered the Federal Government to reimburse the applicant's legal expenses of EUR 793.20 within two weeks.

Legislator-Regeste

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§ 38 Abs. 4 letzter Satz VwGG; § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG: Proceedings must be terminated if a final judgment by the Federal Administrative Court exists, and the state is liable for the applicant's costs incurred in the terminated proceedings.

Schlagwörter

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Administrative Procedure Act final judgment cost reimbursement procedural termination Federal Administrative Court state liability legal expenses

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 38 Abs. 4 letzter Satz VwGG
Das Verfahren über den Fristsetzungsantrag war daher gemäß § 38 Abs. 4 letzter Satz VwGG einzustellen.
§§ 47 ff VwGG
§ 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG
Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014, BGBl.
VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014
1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014, BGBl.

Zitierte Rechtsprechung

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W176 2002853-1/4E
W176 2002853-1/4E, erlassen und eine Ausfertigung desselben dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.

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Volltext

Das Verfahren wird eingestellt.

Der Bund hat dem Antragsteller Aufwendungen in der Höhe von EUR 793,20 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat das Erkenntnis vom 16. September 2014, Zl. W176 2002853-1/4E, erlassen und eine Ausfertigung desselben dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt. Das Verfahren über den Fristsetzungsantrag war daher gemäß § 38 Abs. 4 letzter Satz VwGG einzustellen.

Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014, BGBl. II Nr. 518/2013.

Wien, am 13. November 2014