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Fr 2014/01/0057 ECLI:AT:VWGH:2015:FR2014010057.F00 KI-generiert

Administrative court dismisses excess cost claim but awards half of standard procedural expenses to applicants.

Geschäftsnummer Fr 2014/01/0057
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Österreich (AT)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Administrative Court of Austria dismissed the applicants' excessive cost claim while awarding half of the standard procedural expenses. The applicants sought full reimbursement under general cost provisions, but the court applied a specific regulation limiting the award to a partial lump sum. Consequently, the proceedings regarding the full claim were terminated, and the state was ordered to pay only the reduced amount.

Legislator-Regeste

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§§ 47 ff VwGG; § 56 Abs. 1 VwGG: Where a specific regulation limits procedural cost reimbursement to a partial lump sum, the general provision granting full costs does not apply, and only the reduced amount is payable.

Schlagwörter

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procedural expenses lump sum limitation cost reimbursement administrative proceedings partial award VwGG provisions excess claim dismissal

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 38 Abs. 4 VwGG
Die Verfahren über die Fristsetzungsanträge waren daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.
§§ 47 ff VwGG
§ 56 Abs. 1 VwGG
Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 VwGG in Verbindung mit § 1 Z.
§ 52 Abs. 1 VwGG
a VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014, wobei in sinngemäßer Anwendung des § 52 Abs. 1 VwGG jedem Antragsteller der Aufwandersatz zuzusprechen war.
§ 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG
Das Mehrbegehren war abzuweisen, weil nach § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG nur der halbe Pauschalbetrag zuzusprechen war.
§ 1 Z. 1 lit. a VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014
1 VwGG in Verbindung mit § 1 Z. 1 lit. a VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014, wobei in sinngemäßer Anwendung des § 52 Abs.

Zitierte Rechtsprechung

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W220 1428561-1/10E
W220 1428561-1/10E, W220 1426406-1/11E und W220 1425430-1/10E, erlassen und Abschriften dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.
W220 1426406-1/11E
W220 1428561-1/10E, W220 1426406-1/11E und W220 1425430-1/10E, erlassen und Abschriften dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.
W220 1425430-1/10E
W220 1428561-1/10E, W220 1426406-1/11E und W220 1425430-1/10E, erlassen und Abschriften dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.

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Volltext

Die Verfahren werden eingestellt.

Der Bund hat den Antragstellern Aufwendungen in der Höhe von je EUR 553,20, sohin insgesamt EUR 1.659,60 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Das Mehrbegehren wird abgewiesen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschlüsse jeweils vom 5. Februar 2015, Zlen. W220 1428561-1/10E, W220 1426406-1/11E und W220 1425430-1/10E, erlassen und Abschriften dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.

Die Verfahren über die Fristsetzungsanträge waren daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.

Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 VwGG in Verbindung mit § 1 Z. 1 lit. a VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014, wobei in sinngemäßer Anwendung des § 52 Abs. 1 VwGG jedem Antragsteller der Aufwandersatz zuzusprechen war. Das Mehrbegehren war abzuweisen, weil nach § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG nur der halbe Pauschalbetrag zuzusprechen war.

Wien, am 3. März 2015