Res judicata of prior denial of litigation aid for constitutional complaint challenging administrative seizure of livestock
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Constitutional Court dismissed the applicant's renewed application for litigation aid, upholding the earlier order denying assistance and preventing the applicant from filing a constitutional complaint; the dispute concerned a request for aid to challenge a decision by an independent administrative senate, which had previously dismissed the applicant's appeal against a district authority's decision seizing cattle. The court held that the earlier dismissal was res judicata because no change in the factual or legal circumstances had occurred, and it reaffirmed that no grounds existed to assume the contested act was based on an illegal general norm or involved an error reaching the constitutional sphere. Key legal principles involved are the binding force (res judicata) of a final decision denying litigation aid and the specific constitutional review thresholds requiring a demonstration of violation by a general norm or a fundamental error in the application of law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 13 Abs. 1 B-VG; Art. 13 Abs. 2 B-VG: A subsequent request for procedural assistance is inadmissible if the first request was rejected and the underlying facts or legal situation remain unchanged, thereby invoking the binding force of the prior decision.
Schlagwörter
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KI-generiertVolltext
Der von L W gestellte Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe zur Beschwerdeführung gegen den Bescheid des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Niederösterreich vom 19. Oktober 1999, Z Senat-SB-99-030, wird zurückgewiesen.
Begründung:
Der Einschreiter stellte an den Verfassungsgerichtshof den Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe zur Beschwerdeführung gegen den an ihn ergangenen Bescheid des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Niederösterreich vom 19. Oktober 1999, mit dem seine Berufung gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs vom 10. April 1997 (betreffend die Beschlagnahme von Rindern) als unzulässig zurückgewiesen wurde.
Mit Beschluß des Verfassungsgerichtshofes vom 27. Jänner 2000, ONr. 4, wurde dieser Antrag abgewiesen, da unter Bedachtnahme auf den Inhalt der vom Verfassungsgerichtshof beigeschafften Akten kein Anhaltspunkt für die Annahme bestand, daß der anzufechtende Bescheid auf einer rechtswidrigen generellen Norm beruhe oder daß bei der Gesetzeshandhabung ein in die Verfassungssphäre reichender Fehler unterlaufen wäre.
Mit Antrag vom 8. Februar 2000, B 1957/99-7, begehrt der Einschreiter in derselben Beschwerdesache nunmehr neuerlich die Bewilligung der Verfahrenshilfe. Diesem neuerlichen Antrag steht - da keine Änderung der Sach- oder Rechtslage eingetreten ist - die Rechtskraft des (den ersten Verfahrenshilfeantrag vom 7. Jänner 2000, B 1957/99-3, abweisenden) Beschlusses des Verfassungsgerichtshofes vom 27. Jänner 2000, B1957/99-4, entgegen (vgl. VfSlg. 12.709/1991).
Der Antrag war daher zurückzuweisen.