Derivative asylum eligibility under § 34 Abs. 2 AsylumG 2005 for accompanying family members of a primary beneficiary
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Administrative Court granted the appeals of five Afghan nationals, granting the primary applicant the status of an asylum beneficiary under § 3 Abs. 1 of the Asylum Act 2005, and derivative protection for their family members under § 3 Abs. 1 in conjunction with § 34 Abs. 2 Asylum Act 2005, thereby overturning the decisions of the Federal Office for Immigration and Asylum that had previously denied their applications. The dispute concerned the initial rejection of asylum claims by the lower administrative authority, which the court addressed after conducting oral hearings. The decisive legal basis for the positive outcome was the statutory grant of asylum status, with the court concurrently establishing under § 3 Abs. 5 Asylum Act 2005 that the beneficiaries possess refugee status by virtue of law.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 3 Abs. 1 AsylG 2005; § 34 Abs. 2 AsylG 2005: The court must grant asylum status and refugee qualification if the applicant meets the statutory requirements for protection, reversing prior unlawful rejections.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertProcedural basis for granting the appeals and overturning the lower authority's decisions.
Substantive legal basis for granting asylum status to the primary applicant.
Substantive legal basis for granting derivative asylum status to the accompanying family members.
Legal basis for the official determination that the beneficiaries possess refugee status by virtue of law.
Volltext
W124 2130728-1/19E
W124 2130731-1/24E
W124 2130729-1/11E
W124 2130730-1/11E
W124 2149341-1/5E
Gekürzte Ausfertigung des am 21.06.2019 mündlich verkündeten Erkenntnisses
IM NAMEN DER REPUBLIK!
Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richter Mag. FELSEISEN als Einzelrichter über die Beschwerden von 1. XXXX , geb. XXXX , 2. XXXX , geb. XXXX , 3. XXXX , geb. XXXX , 4. XXXX , geb. XXXX und 5. XXXX , geb. XXXX , alle StA. Afghanistan, vertreten durch XXXX , gegen die Bescheide des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl vom 1. XXXX , Zlen. 1. XXXX , 2. XXXX , 3. XXXX , 4. XXXX und 5. vom XXXX , Zl. XXXX , nach Durchführung mündlicher Verhandlungen am 12.09.2016 und 11.09.2019 zu Recht erkannt:
I. Den Beschwerden wird gemäß § 28 Abs. 2 VwGVG stattgegeben und XXXX gemäß § 3 Abs. 1 AsylG 2005 und XXXX , XXXX , XXXX sowie XXXX gemäß § 3 Abs. 1 iVm § 34 Abs. 2 AsylG 2005 der Status der Asylberechtigten zuerkannt.
II. Gemäß § 3 Abs. 5 AsylG 2005 wird festgestellt, dass XXXX , XXXX , XXXX , XXXX sowie XXXX damit kraft Gesetztes die Flüchtlingseigenschaft zukommt.
Gemäß § 29 Abs. 5 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz - VwGVG, BGBl. I Nr. 33/2013 idgF, kann das Erkenntnis in gekürzter Form ausgefertigt werden, wenn von den Parteien auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof verzichtet oder nicht binnen zwei Wochen nach Ausfolgung bzw. Zustellung der Niederschrift gemäß Abs. 2a eine Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß Abs. 4 von mindestens einem der hiezu Berechtigten beantragt wird. Die gekürzte Ausfertigung hat den Spruch sowie einen Hinweis auf den Verzicht oder darauf, dass eine Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß Abs. 4 nicht beantragt wurde, zu enthalten.
Diese gekürzte Ausfertigung des nach Schluss der mündlichen Verhandlung am 11.09.2019 verkündeten Erkenntnisses ergeht gemäß § 29 Abs. 5 VwGVG, da ein Antrag auf Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß § 29 Abs. 4 VwGVG durch die hiezu Berechtigten innerhalb der zweiwöchigen Frist nicht gestellt wurde.